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Governorbriefe 2003-2004  
 



Governorbrief Februar 2004

Liebe rotarische Freundinnen und Freunde,

in diesem Monat feiert Rotary International den 99. Geburtstag.

Wir erinnern uns: Am 23. Februar 1905 trafen sich in Chicago der Rechtsanwalt Paul Harris, der Kohlenhändler Sylvester Schiele, der Konfektionär Hiram Shorey und der Bergingenieur Gus Loehr.
Mit den verschiedenen Berufen der ersten Vier zeichnet sich bereits das schon bald verbindlich formulierte Berufsklassenprinzip ab und die Internationalität fand, wenn auch sicher unbeabsichtigt und anfänglich nicht erwartet, in der amerikanischen, deutschen, irischen und schwedischen Herkunft der Gründungsmitglieder einen bemerkenswerten Symbolgehalt.

In den vergangenen fast 99 Jahren hat sich Rotary International zur größten Service-Organisation der Welt entwickelt.
Dies spiegelt sich augenscheinlich auch in Zahlen wieder (Erhebungsstand 30. Juni 2003). Rotary International ist in 166 Ländern dieser Welt vertreten; diese wiederum sind aufgeteilt in 529 Distrikte mit 31.561 Rotary Clubs. Die Zahl der Rotarierinnen und Rotarier ist mit 1.227.545 angegeben. In der Zwischenzeit, von dieser Erhebung bis heute, ist Rotary weiter gewachsen und dass dies auch künftig so ist, ist eine Verpflichtung aller Rotarierinnen und Rotarier. Dabei sind wir uns alle darin einig, dass ein Wachstum von Rotary qualitativ geprägt sein muss.
Die "Qualität der Person" und die "Qualität des Herzens" sind unbedingte Voraussetzungen, um Mitglied bei Rotary zu werden. Jeder von uns kennt in seinem persönlichen oder beruflichen Umfeld Personen, die diese Voraussetzungen besitzen.
Es liegt an jedem Einzelnen von uns, diese Personen zur Aufnahme vorzuschlagen. Denken Sie dabei daran, dass auch wir einstens von Rotarierinnen und Rotariern zur Aufnahme vorgeschlagen wurden. Lassen Sie diese Kette nicht abreißen!
Wir sind es der rotarischen Idee schuldig, anderen Menschen den Zugang zu Rotary zu öffnen, sofern die Voraussetzungen hierfür gegeben sind. Ich denke dabei ebenso an Neugründungen, wenn ein Club - aus welchen Gründen auch immer - momentan nicht wachsen möchte oder eine angedachte Höchstzahl an Mitgliedern erreicht ist. Hier bitte ich darum, sich aktiv Gedanken über einen weiteren Club zu machen, um nicht Menschen, die das "Zeug" hätten, Rotarierinnen und Rotarier zu werden, zu verlieren.
Der Gründungsbeauftragte im Distrikt, PDG Klaus Gubitz, und ich ermuntern Sie, Überlegungen dieser Art anzustellen und helfen Ihnen gerne, diese umzusetzen.

Wie Sie wissen, stellt Rotary International jeden Monat des Jahres unter ein bestimmtes rotarisches Motto. Dieses ist für den Monat Februar die Völkerverständigung. Die besonderen Stärken von Rotary sind u.a. darin zu sehen, dass Rotarierinnen und Rotarier auch über die Grenzen hinausblicken und Kontakte zu dortigen Rotary Clubs knüpfen und pflegen, in Ausbildung befindlichen Jugendlichen, Schülern und Studierenden die Möglichkeit geben, Land und Leute in fremden Ländern kennen zu lernen, dort ggf. auch zu studieren, den Erfahrungsaustausch junger Berufstätiger im Studiengruppenaustausch (GSE) befördern und in ganz besonderem Maße im Dienste der Menschheit wirken, um Leid und Not zu lindern.

Ganz konkret ausgedrückt sind dies beispielsweise folgende Maßnahmen:

  • Kontaktverhältnisse zu ausländischen Clubs: Jeder Club sollte mindestens einen aktiven Kontakt - besser zwei - unterhalten, wenn dies im gleichen Sprach- und Kulturkreis möglich ist. Bei der Kontaktsuche sind die Vorsitzenden der Länderausschüsse gerne behilflich (eine Zusammenstellung der Länderausschüsse ist im Club- und Mitgliederverzeichnis 2003/2004 auf den Seiten 41 ff zu finden).
    n diesem Zusammenhang verweise ich zusätzlich auf das "Centennial Twin Club Program" zum Hundertjährigen Bestehen von Rotary International.  In die Überlegung, ein Kontaktverhältnis zu begründen, sollten die neuen Rotary Clubs in den angrenzenden Ländern im Osten einbezogen werden, wobei die Erfahrungen aus bereits bestehenden Kontaktverhältnissen zu Clubs in diesen Regionen mit bedacht werden sollten.
  • Reisen in fremde Länder mit dem Besuch dortiger Rotary Clubs: Hieraus ergeben sich oftmals wertvolle zwischenmenschliche Beziehungen und Verbindungen, die über Jahre halten.
  • Der internationale Jugendaustausch mit vielfältigen Programmen steht allen Jugendlichen zur Verfügung.
    Hinzu kommt noch der Austausch von Jugendlichen zwischen Partnerclubs, der außer der Förderung der beteiligten Jugendlichen die Clubpartnerschaften stärkt.
  • Teilnahme an dem jährlichen Jahreskongress - Annual Convention - von Rotary International, die in diesem rotarischen Jahr vom 23. bis 26. Mai in Osaka stattfindet: Hierzu darf ich auf "Anmerkungen und Anlagen", Ziffer 5 des Governorbriefes Januar 2004 verweisen. Bis zum 15. März 2004 sind noch ermäßigte Teilnahmegebühren erhältlich.
    Bei keiner anderen Veranstaltung wird man das völkerverbindende Element von Rotary besser kennen lernen als bei einem Jahreskongress, und nirgendwo anders ist der Nutzen Rotarys für die Welt spürbarer, als bei einer solchen Zusammenkunft.
  • Völkerverständigung bewirken ganz direkt die German Volounteer Doctors durch den selbstlosen Einsatz in noch unterentwickelten Ländern. Auch Polio Plus, Rotarys Beitrag zur Ausrottung der Kinderlähmung, ist praktizierte Verständigung unter Völkern.
  • Mit der Durchführung von Gemeindienstprojekten in Ländern weltweit, in denen unsere Bereitschaft, Hilfe zu leisten, dringend geboten ist - dem so genannten Weltgemeindienst. Auch in unserem Distrikt gibt es Clubs, die sich mit großem persönlichen Einsatz und finanziellem Engagement Weltgemeindienstprojekte durchführen.

Die Internationalität von Rotary macht uns die Völkerverständigung zur Aufgabe. Dem Dienstzweig Internationaler Dienst kommt deshalb in jedem Club eine besondere Bedeutung zu. Zur Umsetzung der beispielhaft aufgeführten Maßnahmen bedarf es stets eines persönlichen Einsatzes. Es werden aber auch finanzielle Mittel benötigt.
Diese kommen von den Clubs unmittelbar und aus den "Töpfen" unserer Rotary Foundation. Mit Mitteln aus der Rotary Foundation, genauer gesagt aus dem DDF - District Destinated Fund - konnten wir in zurückliegender Zeit jedes Jahr bis zu drei Stipendien zum Studium in anderen Ländern vergeben und jährlich einen Studiengruppenaustausch - GSE - durchführen.

Einige Clubs haben bei Hilfsprojekten im Weltgemeindienst die eingesetzten eigenen Mittel "gematcht", das heißt, sie bekamen bei einer Finanzierung über die Foundation unter den Voraussetzungen eines Matching Grants 50% der Eigenmittel aus dem World Fund der Rotary Foundation hinzu.
Dieses Verfahren wurde im Foundation Seminar am 20. September 2003 ausführlich erklärt und an konkreten Beispielen erläutert.
Für Clubs, die an der Durchführung eines Matching Grants interessiert sind, aber noch über keine diesbezüglichen Erfahrungen verfügen, habe ich Projektgruppen unter der Federführung eines in der Abwicklung versierten Clubs oder Freundes angeregt und eine Beteiligung des Distriktes in Höhe von US-$ 1.000,00 je Projekt zugesagt.
Dieses Angebot steht nach wie vor und ich erhoffe mir, viele Clubs dazu aufmuntern zu können.

Damit wir diese mit und über die Rotary Foundation finanzierten und abgesicherten Maßnahmen auch künftig in dem Umfang anbieten bzw. durchführen können, ist neben gutem Willen auch und immer Geld nötig.

Deshalb bitte ich sehr herzlich alle Clubs, die beschlossenen und zugesagten Spendenbeträge zur Rotary Foundation - soweit nicht schon geschehen - möglichst bald zu überweisen.
In unser Foundation-Konto bei der RDG - Rotary Deutschland Gemein-dienst e.V. - ist Bewegung gekommen und ich freue mich auf den Tag, an welchem alle Clubs ihren Beitrag geleistet haben. Bitte warten Sie mit den Überweisungen nicht bis zum Ende des rotarischen Jahres!

Völkerverständigung bewirkt auch die Rotary Stiftung 1830 e.V., die jedes Semester Stipendien an Studierende aus osteuropäischen Ländern vergibt. Eine junge Polin studiert zur Zeit an der Universität Stuttgart; im Sommersemester werden zwei weitere Studentinnen - eine aus Ungarn und die andere aus Lettland - erwartet. Die gute Arbeit dieser Stiftung ist aus unserem Distrikt nicht mehr wegzudenken. Nähere Informationen und Auskünfte über die Voraussetzungen bzw. Bedingungen, ein Stipendium zu erhalten, können bei Freund Nettesheim, Distriktbeirat für die Stipendiaten-Stiftung 1830, RC Reutlingen-Tübingen, erfragt werden.

Von Frank J. Develyn, Präsident RI 2000/2001, stammt der Satz "Für mich liegt der Zauber von Rotary in seinem internationalen Charakter." Dies ist nur allzu wahr, überdenkt man die oben angeführten Maßnahmen zur Völkerverständigung.
All diese Maßnahmen haben zum Ziel, über die Grenzen hinweg sich zu verständigen, aufeinander zuzugehen, und da, wo Not ist, zu helfen. So dienen wir der Menschlichkeit und geben Hoffnung. In vielen Ländern dieser Welt setzt Rotary Zeichen dieser Art - dies tun auch Clubs aus unserem Distrikt.
In der Multimedia-Präsentation anlässlich der Distriktkonferenz vom 18. bis 20. Juni 2004 in Ludwigsburg werden beeindruckende Projekte praktizierter Mitmenschlichkeit zu sehen sein. Auch wenn es sich dabei oft nur um den Tropfen auf dem heißen Stein handeln mag, ist dieses Handeln allemal lohnenswert und eine Aufgabe, der wir uns als Rotarierinnen und Rotarier nicht verschließen dürfen.

Mit besten Grüßen und guten Wünschen
Ihr
Horst-Michael Alt
 
Anmerkungen und Anlagen
Anmerkungen:

1. Ab Februar 2004 sind die Termine der Meetings des RC Horb-Oberer Neckar wie folgt:
1., 3. und 5. Dienstag eines Monats jeweils 19.30 Uhr, Golfrestaurant in Bondorf-Niederreutin
2. und 4. Dienstag eines Monats jeweils 12.30 Uhr, Restaurant "Kaiser" in Glatt.

2. Rotary Foundation:
Es wird an die Rückgabe des Fragebogens über Matching Grant Projekte an AP Helmut Steeb erinnert. Der Termin hierfür war der 15. Februar 2004. Um eine genaue Übersicht in unserem Distrikt zu bekommen, ist die Mithilfe aller Clubs gefragt.

3. Presidential Citation:
An der diesjährigen Ehrung durch den Präsidenten RI können sich alle Clubs beteiligen. Ich darf mich insoweit auf meinen Brief vom vergangenen Monat beziehen und herzlich bitten, mir die Bewerbungsunterlagen bis spätestens 20. März 2004 zurück zu geben.

4. Stipendien 2005/2006 der Rotary Foundation:
Die Bewerbungsunterlagen für Stipendien können bei PDG Klaus Linkwitz, Distriktbeirat für RI-Stipendiaten, RC Stuttgart-Rosenstein, angefordert werden. Die Bewerbungsfristen der Kandidatinnen und Kandidaten werden von den einzelnen Clubs selbst festgelegt, sollten jedoch zwischen März und dem 15. Juli liegen, damit die vom Distrikt befürworteten Bewerbungen rechtzeitig Ende September bei der Rotary Foundation in Evanston eingehen.

5. Club- und Mitgliederverzeichnis 2004/2005:
Alle Clubs sind gebeten, bis spätestens 3. März 2004 Änderungen und Ergänzungen der Rotarier Verlags GmbH mitzuteilen.

6. Präsenzmeldungen:
Die Abgabe der Präsenzmeldungen erbitte ich nach wie vor bis spätestens 10. eines jeden Monats - wenn möglich, auch schon früher! - Vielen Dank!

7. Wer den Governor-Brief auch per E-Mail erhalten möchte, sollte Freund Kulisch, RC Stuttgart-Solitude, die entsprechende E-Mail-Adresse bekannt geben

Anlagen:
1. Personalia Distrikt 1830 Februar 2004 (nicht per Email)
2. Präsenzübersicht Distrikt 1830 Januar 2004 (nicht per Email)3. Termine
4. Information von Rotary International über das "Centennial Twin Club Program" (nicht per Email)
5. Informationsschreiben von PDG Hans Pfarr über den aktuellen Stand von "Polio Plus Partners" (nicht per Email)
 
- Anlage 3 zum Monatsbrief Februar 2004 -

Termine 2003/2004
14. - 22.02.2004 GETS Anaheim / USA
13.03.2004 Sitzung des Distriktbeirates in Asperg
27.03.2004 Distriktversammlung / PETS und "Wissenswertes über Rotary" für neue Mitglieder in Neckarwestheim
30.03.2004 Hohenstaufentreffen, Altes E-Werk in Göppingen
24.04.2004 Präsidententreff mit Governor und Assistant Go-vernors in Weinsberg
29.04. - 02.05.2004 Sitzung Deutscher Governorrat in Osnabrück
08.05.2004 Charter RAC Wertheim Alte Grafschaft
21. - 23.05.2004 RYLA-Seminar RC Heilbronn
23.05.2004 50. Jubiläum RC Reutlingen-Tübingen
23. - 26.05.2004 Jahreskongress Rotary International in Osaka
18. - 20.06.2004 Distriktkonferenz in Ludwigsburg
26.06.2004 Charter RAC Esslingen

Termine 2004/2005
02. - 04.07.2004 RYLA-Seminar RC Crailsheim
24. - 26.09.2004 Sitzung Deutscher Governorrat in Ulm
06. - 10.10.2004 GETS und Rotary Zone Institute in Maastricht
18. - 25.02.2005 GETS Anaheim / USA
23.02.2005 20. Jubiläum RC Esslingen-Filder
19. + 20.03.2005 100 Jahre Rotary International - Fest der deut-schen Rotarierinnen und Rotarier in Berlin
03. + 04.06.2005 Distriktkonferenz in Heilbronn
18. - 22.06.2005 Jahreskongress Rotary International in Chicago
Termine 2005/2006
11. - 17.09.2005 Rotaract Weltkonferenz Interota, München

Personalia Distrikt 1830
Februar 2004

Trauer
Wir trauern und verabschieden uns von unserem verehrten Freund:

  • Fritz Lang, Gründungsmitglied und Erster Sekretär RC Schwäbisch Gmünd
  • Altpräsident Eberhard Stammler, RC Stuttgart

Willkommen
Als neue Mitglieder begrüßen wir:

  • Peter Bürckle, RC Esslingen-Neckarland
  • Isabella Maier, RC Esslingen-Neckarland
  • Susanne Pilz, RC Esslingen-Neckarland
  • Thomas Kammel, RC Heidenheim-Giengen
  • Dierk Schröder, RC Heidenheim-Giengen
  • Hans-Peter Wagner, RC Heidenheim-Giengen
  • Prof. Dr. Ulrich Brecht, RC Heilbronn-Unterland
  • Martin Diepgen, RC Heilbronn-Unterland
  • Dipl.-Betriebswirt Jochen Seeber, RC Heilbronn-Unterland
  • Axel Becker, RC Künzelsau-Öhringen
  • Dr. Ing. Volker Mörgenthaler, RC Künzelsau-Öhringen
  • Reinhold Wirth, RC Künzelsau-Öhringen
  • Gery Pablo Torrico, RC Leonberg-Weil der Stadt
  • Dipl.-Ing., MBA Heiko Müller, RC Reutlingen-Tübingen
  • Christian Otto Erbe, RC Reutlingen-Tübingen-Nord
  • Thomas Lützelberger, RC Schwäbisch Hall
  • Stefan Gläser, RC Stuttgart
  • Hansjörg Schrade, RC Stuttgart-Remstal

Gratulation
Wir gratulieren herzlich zur Auszeichnung zum Paul-Harris-Fellow:

  • Dr. rer. pol. Dipl.-Kfm. Heinz Hörner, RC Künzelsau-Öhringen

Clubwechsel
Folgende Mitglieder haben die Clubzugehörigkeit gewechselt:

  • Fritz Bockstaller, früher RC Horb-Oberer Neckar, jetzt RC Reutlingen-Tübingen
  • Chandrashekhar Shivshankar, früher RC Nürtingen-Kirchheim/Teck, jetzt RC München
  • Stefan Gläser, früher RC Wertheim, jetzt RC Stuttgart

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