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Rotary Stiftung Stuttgart 24. September 2017
 


Stiftungsportrait




Klicken Sie auf das Bild um sich die aktuelle Imagebroschüre der Stiftung anzusehen...

 

  • Sie unterstützt Menschen, die aufgrund ihrer eingeschränkten geistigen oder körperlichen Fä­higkeiten oder ihrer wirtschaftlichen Lage der Hilfe bedürfen,
  • Sie unterstützt Menschen, die aktuell und unver­schuldet in soziale und finanzielle Not geraten sind,
  • Sie unterstützt die palliative Pflege in Pflegehei­men zur Begleitung von Menschen an ihrem Le­bensende,
  • Sie fördert auszubildende Jugendliche und unter­stützt mit Studienbeihilfen vorwiegend ausländi­sche Studenten an Stuttgarter Hochschulen,
  • Sie unterstützt Organisa­tionen und Einrichtungen bei der Drogenpräven tion und der Hilfe für Suchtkran­ke,
  • Sie bemüht sich vor Ort, aber auch weltweit um eine Verständigung zwischen Menschen unter­schied­licher völkischer, kultureller und rassi­scher Herkunft.


Aktuelle Projekte:

Hilfe für Körperbehinderte

Vielfältige rotarische Hilfeleistungen für körperlich und geistig behinderte Men­schen in Stuttgart erfolgen durch finanzielle Unterstützung, vor allem aber durch persönliches Engagement des Rotaryclubs Stuttgart-Rosenstein für das Behindertenzentrum (bhz) und den Körperbehinderten- Verein (KBV).

Das WerkHaus des Behindertenzentrums legt den Aufgabenschwerpunkt auf den Ser­vicebereich. Es werden nicht nur die klassischen Arbeiten wie Apparateherstellung, Reparaturen und Indu­striemontage angeboten, sondern bewusst auch mit den Beschäftigten unter fachlicher Aufsicht ein Kontakt nach außen hergestellt. CUBE beinhaltet ein öffent- lich zugängiges Bistro mit Mittagstisch, einen Catering-Bereich und einen Konferenzservice. Weitere Bereiche, wie die Kreativwerkstatt, die Abteilung Verpackung, Papier und Industriemontage und die Abteilung Haus- wirtschaft machen das bhz zu einer äußerst vielseitigen und interessanten Arbeitsstätte für behin­derte Menschen.

Auch der Körperbehinderten-Verein steht Menschen mit Behinderungen aller Altersgruppen mit Rat und Tat bei, damit ihnen trotz ihrer Belastung ein „normales", selbstbestimmtes, menschenwürdiges Leben ermöglicht wird. Dies geschieht durch eine Tagesförderstätte für schwerst­behinderte Erwachsene, durch "Betreutes Wohnen" in verschiedenen Stadttei- len, durch Beratungs- und Pflegedienste, durch einen Alex-Jugendclub und durch hervorragend organisierte Fahrdienste.

Heilpädagogik mit Behinderten

Hilfen für Familien mit behinderten Kindern

Palliative Praxis in Pflegeheimen

Die palliative Pflege (lat. palliare = lindern) von Menschen mit begrenzter Lebenserwartung bedarf vor allem in Pflegeheimen einer Optimierung, die ohne ideelle, organisatorische und finanzielle Unterstützung nicht möglich ist. Außerhalb von Hospizen und speziellen klinischen Palliativstationen sind die Kenntnisse über die Sterbehilfe bisher leider nur sehr gering. Insbesondere in Altenpflegeeinrichtungen ist die Situation zu-  meist unbefriedigend. Viele Ärzte und Pflegende verfügen nur begrenzt über spezielle, für die Begleitung sterbender Menschen geeignete Fach kenntnisse.

Daher hat die Rotary-Stiftung Stuttgart gemeinsam mit der Robert Bosch Stiftung und der Ärzteschaft Stuttgart ein Projekt zur Verbesserung der Situation in Stuttgarts Pflegeheimen auf den Weg gebracht. Auf der Basis des bereits erstellten Curriculums und dank der Verfügbarkeit von geeigneten, bereits ausgebildeten Dozenten aus dem Stuttgarter Raum sind die Voraussetzungen gegeben, eine solche Aktion zur Qualitätsverbesserung bei Hausärzten und Pflegepersonal starten zu können.

Die Rotary-Stiftung Stuttgart veranstaltete anlässlich ihres 40-jährigen Bestehens im Mai 2007 in der Liederhalle ein Benefizkonzert mit dem Landesjugendorchester Baden-Württemberg und konnte damit und durch großzügige Spenden der Stuttgarter Rotarier diesem Projekt eine Spende von 50.000 Euro zur Verfügung zu stellen.


Sprachförderung in Kindergärten

Die Rotary Stiftung Stuttgart und die Robert Bosch Stiftung haben gemein- sam über mehrere Jahre ein Pilotprojekt der Sprachförderung in einem Kinder­garten gefördert. Hauptziel des Projektes war es, eine ganzheitliche Verbesserung der Sprachent­wicklung ausländischer Kinder unter Einbeziehung ihrer Eltern zu realisieren und somit den Integrationspro zess nicht nur der ausländischen Kinder, sondern auch deren Familien zu fördern.
Dabei kam es darauf an,
  • ausländische Kinder und ihre Eltern, die nur über einen geringen Wortschatz verfügen, aber auch Kinder mit geistiger Behinderung zu fördern, um ihren Wortschatz kontinuierlich zu erweitern und ihnen dadurch eine aktivere Teil­nahme am Gruppengeschehen zu er­möglichen,
  • grammatikalische Schwierigkeiten bei ausländischen Kindern und ihren Eltern durch Sprachlehre zu verbessern und die Aufmerk­samkeit zum genauen Hinhören zu fördern,
  • Fähigkeiten einheimischer Kinder mit einer emotionalen Blockade beim Sprechen zu stärken, damit sie mehr Selbstvertrauen entwickeln, um sich vor anderen sprach­lich zu äußern und ihre eigene Aus­drucksfähigkeit ausbauen,
  • bei Kindern mit einer guten Sprachentwick­lung die Freude an der Beschäftigung mit der Sprache noch weiter voranzutreiben.

Integration ausländischer Bürger

Die Heusteigschule ist eine Schule Stuttgarts mit einem extrem hohen Ausländeranteil. Zu ihren vielseitigen Angeboten gehören:

  • - ein Kernzeitangebot mit festen Betreuungszeiten
    - ein Pilotprojekt zum Fremdsprachenunterricht
    - ein erweitertes Lehrkonzept der Hauptschule
    - ein Werkrealschul­zug und
    - Vorbereitungsklassen für Schüler ohne Deutschkenntnisse. 

Ein solch breites Entgegenkommen will dazu dienen, vor allem den ausländischen Schülern ausreichende deutsche Sprachkenntnisse beizubringen, um sie auf eine befriedigende gesellschaftliche Integration in unsere Gesellschaft vorzubereiten.

Die Heusteigschule zeichnet sich besonders durch eine intensive Schulsozialarbeit, insbesondere zur Integrierung ausländischer Schüler aus. Die Schulsozialarbeit betreibt zusammen mit der Caritas Jugendberatung ein Schülercafé als Treffpunkt für Schülerinnen und Schüler.

Der Rotaryclub Stuttgart-Wildpark ist unter Beteiligung der Rotary-Stiftung Stuttgart an der Förderung dieses wichtigen Projekts mit großem Engagement beteiligt.

Hilfe für Suchtkranke

Mit einer ambulanten und teilstationären Rehabilitation geht Release in Stuttgart neue Wege. Die Teilnehmer werden hier so betreut, dass sie wieder zu einem drogenfreien Le­ben befähigt werden und nach Ab- schluss der Thera­pie in ein festes Arbeits­verhältnis vermittelt werden können.

Ein Teil der Drogenkonsumenten kommt nicht zu release in die  Beratungsstelle. Deshalb ist es wichtig herauszugehen und Hilfe in der offenen Straßenszene anzubieten (Streetwork). Drogenkonsumenten erleben durch die Angebote von release eine hohe Akzeptanz ihrer persönlichen Situation.

Die Therapieeinrichtung Tagwerkbietet zudem die Möglichkeit einer teilstationären Therapieform für drogenabhängige Menschen. Sie ist mittlerweile ein soli­der Baustein der Suchtrehabilitation im Drogenbereich geworden. Viele Teilnehmer haben nach Beendigung der Therapie die Aus­sicht auf eine erfolgreiche Integration in den Stuttgarter Arbeits- markt.

Beschäftigung von Menschen in sozialer Notlage
Das Sozialunternehmen Trott-war bietet arbeits- und wohnungslosen Menschen in sozialer Notlage durch den Vertrieb einer in Eigenregie er- stellten Straßenzeitung eine Beschäftigungsmöglichkeit mit sehr niedri- gen Einstiegsvoraussetzungen.
Dieses Job-Angebot fördert die Eigeninitiative. Mit Hilfe einer zweck- mäßigen Tätigkeit selbst wieder Geld verdienen zu kön­nen, stärkt das Selbstwertge­fühl und gibt dem Leben neuen Sinn. Die Verkäufer er- fahren durch den Kundenkontakt eine gewisse Akzeptanz bei ihren Mitbür­gern und bekommen das Ge­fühl, eine nützliche Aufgabe in der Gesellschaft erfüllen zu können.
In den Artikeln der Straßenzeitung erzählen Men­schen, die am Rand der Gesell­schaft stehen, ihre Geschichte. Ihr Alltag sowie ihre Erleb­nisse stehen im Mittelpunkt, damit verliert ihr Leben an Anonymität.

Der Verdienst ermöglicht den bisher Arbeitslosen ein halbwegs men- schenwürdiges Leben mit sozialer Absicherung. „Trott-war“ gibt somit Men­schen, die gesellschaftlich am Rand stehen, ein Gesicht und holt sie heraus aus einem trostlosenUntergrund.

eva’s Tisch
Immer mehr Menschen leben am oder unter dem Existenzminimum. Als erstes wird häufig am Essen gespart, mit beängstigenden Folgen für die Gesundheit. Die Evangelische Gesellschaft Stuttgart (eva) hat mit eva's Tisch eine Antwort auf diese Armut geschaffen. In der Winterzeit bietet eva’s Tisch im Haus der Diakonie für zwei Euro eine warme Mahlzeitguter Qualität an.

Durch die täglichen Begegnungen mit den weitgehend ehrenamtlichen eva-Mitarbeitern entsteht Vertrauen: Die Menschen werden offener für die angebotenen, vielfältigen Hilfsangebote. Für viele dieser Menschen kann so ein neues Leben beginnen. „Für mich ist eva's Tisch wie ein Ge- schenk des Himmels. Wo sonst könnte ich für wenig Geld eine ordentli- che warme Mahlzeit bekommen und Menschen treffen, die es gut mit mir meinen“, ist pars pro toto die Reaktion eines arbeits- und wohnungslo- sen Essensgastes.

Durch die Zusammenarbeit mit den Großküchen Stuttgarter Unterneh- men können die Essen günstig bezogen werden. Zur Deckung zusätzli- cher Kosten z.B. für das tägliche Abholen und Ausgeben der Essen oder für die Anschaffung von Behältern zum Warmhalten der Speisen sowie für Situationen zur Linderung akuter Not einzelner Essensgäste unter- stützt die Rotary-Stiftung Stuttgart die Evangelische Gesellschaft finan- ziell.

Studienbeihilfen

Um ihr Studium an einer Stuttgarter Hoch­schule unter der Bedingung knapper finanzieller Mittel fortführen oder ab­schließen zu können, unterstützt die Rotary-Stiftung Stuttgart auf Antrag Studen­ten, die von ihren Lehrern aufgrund ihrer herausragenden Begabungen besonders empfohlen werden.

Bei den Studienbeihilfen handelt es sich vorwiegend um ausländische Studenten der verschiedensten Fachrichtungen (Naturwissenschaften, Agrarwissenschaften, Geo- und Biowissenschaften, Maschinenbau, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Musik und darstellende Kunst). Die meisten der Beihilfeempfänger, vor allem die Studenten aus noch unter- entwickelten Ländern, gehen wieder zurück in ihr Heimatland, wo sie nach Abschluss ihres Studiums die hier gewonnen Kenntnisse (z.B. Bau- ingenieurwesen, Wasserwirtschaft, Verfahrenstechnik, Geoinformatik oder Ökologie) sinnvoll anwenden können.

Ausblick

Die Rotary-Stiftung Stuttgart unterstützt noch viele weitere Projekte, die zumeist auf der Basis ehrenamtlichen Engagements viel für das Gemeinwohl im Stuttgarter Raum tun (z.B. Telefonseelsorge, Kinderschutzbund, Christliches Jugenddorf etc.) Auch weiterhin wird die Stiftung bei der Verwendung der ihr anver­trauten Mittel Schwerpunkte setzen. Dabei wird es sich nicht immer um spektaku­läre Projekte handeln, denn primä- res Ziel der Stiftung war bei ihrer Gründung vor über 40 Jahren und bleibt uneingeschränkt minderbemittelten, behinderten und akut in Not geratenen Menschen im Stuttgarter Raum zu helfen. Viele Anträge und Bitten um Hilfe bedürfen sehr sorgfältiger Prüfung und einer Selektion, um die begrenzten Mittel zielgerichtet und sinnvoll einzusetzen.

Die Stiftung wird auch weiterhin bestrebt sein, Bewährtes und Neues gleichermaßen aufmerksam im Auge zu behalten. Dies gilt ins­be­sondere für die Unterstützung neuer Initiativen in einer sich laufend ändernden Gesellschaft und in einer Zeit, da öffentliche Mittel für soziale Auf­gaben drastisch reduziert werden. Ehren­amtliches Engagement und die Arbeit von Stiftungen sind daher umso mehr gefragt. 

Die Aufgaben im Rahmen des lokalen Gemeinwohls ebenso wie der Völkerverständigung werden auch weiterhin von der Rotary-Stiftung Stutt- gart mit Engagement wahrgenommen und bleiben uneingeschränkt eine rotarische Herausforderung für die Zukunft.

Ansprechpartner:

Prof. Dr. Jürgen D. Kruse-Jarres
Vorsitzender der Stiftung

Rotary-Stiftung Stuttgart,
Postfach 10 40 38
70035 Stuttgart
e-Mail: Stiftung-Stuttgart@rotary1830.org


Spendenkonto der Stiftung:

Commerzbank, IBAN  DE76 6008 0000 0908 9251 00  BIC: DRESDEFF600



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